Bewerten

Durchdacht Bewerten

Wer sich mit der Bewertung von Immobilien befasst, muss sich mit einer Reihe von Randbedingungen auseinandersetzen, da

▲  Immobilien keine homogenen Güter sind, sondern höchst unterschiedliche Dinge und Rechte umfassen, wie Agrarflächen, selbstgenutzte Eigenheime, Hotels, Kaufhäuser, Mietwohnungen, Gewerbeimmobilien, Erbbaurechten, Pflegerechte, Renten etc.;

▲  wichtige wertbestimmende Einflussfaktoren häufig lokal/national geprägt sind (Steuer- und Rechtssystem, Bevölkerungs- und Wirtschaftsentwicklung etc.);

▲  das sinnvollerweise anzuwendende Bewertungsverfahren vom Zweck der Wertermittlung abhängt (Besteuerung, Beleihungswertermittlung, Versicherungswertermittlung, Kaufpreisfindung etc.).

Des Weiteren weisen Immobilien eine Reihe von Charakteristiken auf, die bei anderen Gütern nicht oder nicht mit gleich starker Ausprägung anzutreffen sind:

▲  Standortgebundenheit und Sichtbarkeit bzw. optische Präsenz,

▲  lange Lebensdauer von hochgradig heterogenen Unikaten,

▲  auf Wertbeständigkeit und strengen Formalien basierende Funktion als Anlageobjekte und deren Beleihbarkeit;

▲  die nachhaltige Prägung der Umwelt und Lebensbedingungen.

In unserer von rasch aufeinander folgenden Veränderungen gekennzeichneten Zeit muss auch ein Bewertungssachverständiger seine Bewertungsansätze durch Diskussionen, durch Beobachtung der Grundstücksmarkt- und sonstigen ökonomischen Rahmenbedingungen täglich aufs Neue kritisch hinterfragen.

Die volks- und gesamtwirtschaftliche Bedeutung des Immobilienmarktes/der Immobilienwirtschaft ist den Wenigsten bewusst. Zwar arbeitet und wohnt jeder in einer Immobilie und übt viele Tätigkeiten darin aus (Sport, Freizeit etc.), dennoch ist den Wenigsten bekannt, dass das Immobilienvermögen in Deutschland ca. 9,5 Billionen Euro beträgt und im Jahre 2011 der Umsatz aller Unternehmen die sich mit Planung, Erstellung, Finanzierung und Bewirtschaftung von Immobilien beschäftigen ca. 434 Mrd. Euro betrug. Das Transaktionsvolumen für Immobilienverkäufe betrug 2014 rd. 191 Mrd. Euro und 2016 rd. 240 Mrd. Euro.

 

 

 

Die Beauftragung eines Sachverständigen ist Vertrauenssa- che. Unsere qualifizierten Sachverständigen verfügen über die erforderliche Fachkompetenz und langjährige Berufser- fahrung, die auch diverse Amtsgerichte in NRW zu schätzen wissen.

Umfang der gutachterlichen Tätigkeit:

▲ Beratung beim Kauf und Verkauf von Immobilienbesitz (einschließlich der Verrentung von Kaufpreisen)

▲ Bestimmung des angemessenen Mietminderungsbetrages

▲ Bewertung von Schäden an Gebäuden zum Zwecke der Miet- und Verkehrswertermittlung

▲ Durchführung örtlicher Aufmasse zur Wohnflächenermittlung

▲ Gutachtenüberprüfung

▲ Schadenersatz- und Entschädigungsermittlung

▲ Wertermittlungen in Bodenordnungsverfahren (städtebauliche Sanierungen, Enteignungen, Umlegungen)

▲ Wohnflächenberechnung/-ermittlung

Erstellung von:

▲ Beleihungswertgutachten

▲ Gutachten für steuerliche und bilanzielle Zwecke

▲ gutachterlichen Stellungnahmen

▲ Gegen- und Obergutachten

▲ Pacht- und Mietwertgutachten

▲ Schiedsgutachten

▲ Verkehrswertgutachten über

▲  unbebaute Grundstücke

▲  Wohn- und Gewerbeimmobilien

▲  Spezialimmobilien

▲  Wohnungs- und Teileigentum

▲  Erbbaurechte

▲  Wohnungs- und Nießbrauchrechte

▲  Altenteile mit/ohne Pflegeverpflichtung

▲ Versicherungswertgutachten

 

 

Im Rahmen unserer gutachterlichen Tätigkeit setzen wir auf modernste technische Hilfsmittel sowie Diagnose- und Messtechnik. Die nachstehend aufgeführten technischen Hilfsmittel werden vom Sachverständigen, mit Ausnahme der Wärmebildkamera, im Rahmen der Ortsbesichtigung stets mitgeführt und im Bedarfsfall eingesetzt.